Flor verändert die Rechnung
Flor/gerichtete Drucke können 10–30% Länge hinzufügen, weil Teile nicht drehen dürfen. Samt, Cord und Einwegdrucke sind klassische Stofffresser.
| Teilname | Breite incm | Länge incm | Menge | Aktionen |
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Tipp: Wenn dein Stoff einen Einwegdruck oder Flor hat (Samt, Cord), Ausrichtung beibehalten und Rotation vermeiden. Für Streifen/Karos etwas extra Puffer hinzufügen.
Neu bei der Stoffschätzung? Dieser Leitfaden erklärt die Begriffe im Rechner und wie du eine sichere Stoffmenge für Vorhänge, Kleidung, Kostüme, Kissen und mehr auswählst. Er nutzt sowohl imperial (in/yd) als auch metrisch (cm/m), damit du in UK, Europa oder Nordamerika sicher einkaufen kannst.
Wähle eine Breite, die das größte Schnittteil quer zur Stoffbreite zulässt. Wenn ein Teil nicht passt, erhöhe die Stoffbreite, erlaube 90°-Rotation (ohne Flor) oder teile das Teil und füge Nahtzugabe hinzu.
Flor bedeutet, dass die Oberfläche eine Richtung hat (Samt, Cord) oder der Druck einseitig ist (oben/unten). Ist Flor aktiv, müssen alle Teile in die gleiche Richtung zeigen und dürfen nicht gedreht werden; du brauchst oft mehr Länge. „Im Stoffbruch“ geschnittene Teile (Bünde, einige Vorderteile) werden am Bruch gelegt, um ein spiegelbildliches, nahtloses Teil zu erhalten. Wenn du ein Bruchteil in zwei Hälften teilst, füge eine Mittelnahtzugabe hinzu.
Rapporte sind der Abstand, bis ein Motiv vertikal wieder passt—z. B. ein 12″/30 cm Rapport. Bei gerichteten Drucken sollte jede Teil-Länge auf den nächsten vollen Rapport aufgerundet werden, damit Motive an Säumen und über verbundenen Bahnen passen. Karos und Streifen profitieren von zusätzlicher Reserve, damit Linien an Seitennähten, Taschen und Manschetten zusammenlaufen.
Die meisten Läden schneiden in ⅛-, ¼- oder ½-Yard-Schritten oder in 10 cm-Schritten. Immer aufrunden. Wenn dein Projekt nahe an einer Grenze liegt, lieber etwas extra kaufen—besonders bei Flor oder Musterausrichtung.
Dieser Rechner nutzt ein konservatives, leicht prüfbares Layout. Komplexe Kleidungsstücke mit Rundungen oder schrägem Zuschnitt benötigen oft mehr Stoff. Im Zweifel die Zuschnittliste zum Ladentisch mitnehmen und bestätigen lassen.
Flor/gerichtete Drucke können 10–30% Länge hinzufügen, weil Teile nicht drehen dürfen. Samt, Cord und Einwegdrucke sind klassische Stofffresser.
Das Aufrunden auf ganze Rapporte hält Motive ausgerichtet. Ein 30 cm Rapport bei Vorhängen oder Kleid kann leise fast einen halben Meter addieren.
Im Schrägfadenlauf (45°) zu schneiden kann ~40% mehr Stoff brauchen als im Fadenlauf. Schrägbänder und Glockenröcke brauchen diesen Aufschlag.
Von 44″ auf 60″ zu wechseln spart oft Gesamtmeter. Breiter Stoff erlaubt Teile nebeneinander, wodurch weniger Länge nötig ist.
Denim und Leinen schrumpfen 3–8% beim ersten Waschen. Vorwaschen—oder Einlaufprozente hinzufügen—verhindert später „mysteriös fehlende“ Zentimeter.