Stoffbedarf-Rechner — Nähen, Vorhänge & Kleidung

Freundliche Stoffmengen-Schätzungen für große und kleine Projekte. Privat per Design—alles läuft lokal im Browser.

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Zuschneideteile

Fertigmaß eingeben; der Rechner addiert deine Zugaben.
Teilname Breite in Länge in Menge Aktionen

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Tipp: Wenn dein Stoff einen Einwegdruck oder Flor hat (Samt, Cord), Ausrichtung beibehalten und Rotation vermeiden. Für Streifen/Karos etwas extra Puffer hinzufügen.

So funktioniert diese Schätzung

  • Konservatives Teile-Layout: Für jeden Teiltyp berechnen wir, wie viele in die Breite passen, und stapeln dann Reihen entlang der Länge. Das ist einfach und sicher.
  • Rapport: Mit aktivem Flor/gerichtetem Druck wird jede Teil-Länge auf den nächsten Rapport gerundet.
  • Einlaufen & Extra: Nach dem Basistotal angewendet. Wenn möglich vorwaschen.
  • Ladenrundung: Auf ⅛–½ Yard oder metrische Schritte aufrunden, wie im Laden geschnitten wird.

Einkaufsleitfaden für Stoffe: Stoffbedarf, Stoffbreiten, Flor & Musterausrichtung

Neu bei der Stoffschätzung? Dieser Leitfaden erklärt die Begriffe im Rechner und wie du eine sichere Stoffmenge für Vorhänge, Kleidung, Kostüme, Kissen und mehr auswählst. Er nutzt sowohl imperial (in/yd) als auch metrisch (cm/m), damit du in UK, Europa oder Nordamerika sicher einkaufen kannst.

Übliche Stoffbreiten

  • 44–45″ (110–112 cm): Patchwork-Baumwolle, leichte Drucke, viele Hemdenstoffe.
  • 54″ (137 cm): Heimtextilien, einige Bekleidungsstoffe.
  • 58–60″ (147–150 cm): Strickstoffe, modische Webware, viele Kleiderstoffe.
  • Extra-breite Gardinen/Futter: 102–118″ (260–300 cm), ideal für breite, nahtlose Bahnen.

Wähle eine Breite, die das größte Schnittteil quer zur Stoffbreite zulässt. Wenn ein Teil nicht passt, erhöhe die Stoffbreite, erlaube 90°-Rotation (ohne Flor) oder teile das Teil und füge Nahtzugabe hinzu.

Flor, gerichtete Drucke & „Im Stoffbruch“

Flor bedeutet, dass die Oberfläche eine Richtung hat (Samt, Cord) oder der Druck einseitig ist (oben/unten). Ist Flor aktiv, müssen alle Teile in die gleiche Richtung zeigen und dürfen nicht gedreht werden; du brauchst oft mehr Länge. „Im Stoffbruch“ geschnittene Teile (Bünde, einige Vorderteile) werden am Bruch gelegt, um ein spiegelbildliches, nahtloses Teil zu erhalten. Wenn du ein Bruchteil in zwei Hälften teilst, füge eine Mittelnahtzugabe hinzu.

Rapport & Musterausrichtung

Rapporte sind der Abstand, bis ein Motiv vertikal wieder passt—z. B. ein 12″/30 cm Rapport. Bei gerichteten Drucken sollte jede Teil-Länge auf den nächsten vollen Rapport aufgerundet werden, damit Motive an Säumen und über verbundenen Bahnen passen. Karos und Streifen profitieren von zusätzlicher Reserve, damit Linien an Seitennähten, Taschen und Manschetten zusammenlaufen.

Zugaben, Einlaufen & zusätzlicher Puffer

  • Naht-/Saumzugaben: Zur Breite (links+rechts) und Länge (oben+unten) addieren. Typische Nähte sind ⅜–⅝″ (1–1.5 cm); Säume variieren je nach Projekt.
  • Einlaufen: Viele Stoffe schrumpfen 2–5% beim ersten Waschen/Bügeln. Wenn möglich vorwaschen, oder eine Einlaufprozentzahl im Rechner angeben.
  • Zusätzlicher Puffer: Ein kleiner Puffer (z. B. 3–10%) deckt Zuschnittfehler, Fadenlaufkorrekturen und spätere Änderungen ab.

Tipps speziell für Vorhänge

  • Fülle: Für Kräuselband den fertigen Schienen-/Stangenbreite mit ~1.5–2.5× multiplizieren, um die Panelbreite zu erhalten. Für Ösen/Schlaufen sind 1.3–1.8× üblich.
  • Panel-Länge: Zuschläge für Kopfband/Blende und Saum berücksichtigen. Bei vertikalem Rapport die Panel-Länge auf ganze Rapporte runden, damit benachbarte Panels passen.
  • Futter: Oft etwas schmaler/kürzer zuschneiden; Zwischenfutter erhöht das Volumen—Saumbreite vor dem Zuschneiden testen.

Ladenrundung & Bestellung

Die meisten Läden schneiden in ⅛-, ¼- oder ½-Yard-Schritten oder in 10 cm-Schritten. Immer aufrunden. Wenn dein Projekt nahe an einer Grenze liegt, lieber etwas extra kaufen—besonders bei Flor oder Musterausrichtung.

Checkliste vor dem Kauf

  • Das größte Teil passt quer über die gewählte Stoffbreite.
  • Flor-/Richtungseinstellung passt zu deinem Stoff.
  • Vertikaler Rapport eingetragen (oder 0 für Uni/kleine Prints).
  • Naht-/Saumzugaben, Einlaufen und zusätzlicher Puffer berücksichtigt.
  • Rundung entspricht der Verkaufseinheit (yd oder m).

Dieser Rechner nutzt ein konservatives, leicht prüfbares Layout. Komplexe Kleidungsstücke mit Rundungen oder schrägem Zuschnitt benötigen oft mehr Stoff. Im Zweifel die Zuschnittliste zum Ladentisch mitnehmen und bestätigen lassen.

5 Fakten zum Stoffbedarf

Flor verändert die Rechnung

Flor/gerichtete Drucke können 10–30% Länge hinzufügen, weil Teile nicht drehen dürfen. Samt, Cord und Einwegdrucke sind klassische Stofffresser.

Einweg-Kosten

Rapport ist der „versteckte Saum“

Das Aufrunden auf ganze Rapporte hält Motive ausgerichtet. Ein 30 cm Rapport bei Vorhängen oder Kleid kann leise fast einen halben Meter addieren.

Anpassungsreserve

Schrägschnitt frisst Stoff

Im Schrägfadenlauf (45°) zu schneiden kann ~40% mehr Stoff brauchen als im Fadenlauf. Schrägbänder und Glockenröcke brauchen diesen Aufschlag.

Fall-Aufschlag

Breite schlägt Länge

Von 44″ auf 60″ zu wechseln spart oft Gesamtmeter. Breiter Stoff erlaubt Teile nebeneinander, wodurch weniger Länge nötig ist.

Schlaue Breite

Vorwäsche ändert die Rechnung

Denim und Leinen schrumpfen 3–8% beim ersten Waschen. Vorwaschen—oder Einlaufprozente hinzufügen—verhindert später „mysteriös fehlende“ Zentimeter.

Einlauf-Check

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